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Haftung und Gewährleistung

Modul zu den Nutzungsbedingungen. Vertragstyp: B2C. Leistungsart: digitale Dienstleistung. B2B-Obergrenze: ohne Wirkung.

Geltungsrahmen

Dieses Modul gilt für Verbraucherverträge über die digitale Dienstleistung Vademe. Es ergänzt die Nutzungsbedingungen und ersetzt nicht zwingendes Recht.

Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus Absicht und grober Fahrlässigkeit. Eine zum Voraus getroffene Wegbedingung dieser Haftung ist nichtig (Art. 100 Abs. 1 OR, SR 220). Ebenfalls unberührt bleibt die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.

Für leichte Fahrlässigkeit wird die Haftung im gesetzlich zulässigen Umfang wegbedungen. Diese Beschränkung gilt nicht, soweit zwingendes Recht entgegensteht — insbesondere nicht, soweit die Leistung in Ausübung eines obrigkeitlich konzessionierten Gewerbes durch Hilfspersonen erbracht wird (Art. 101 Abs. 3 OR), und nicht, soweit eine Klausel gegenüber Konsumentinnen und Konsumenten nach Art. 8 UWG (SR 241) ein erhebliches und ungerechtfertigtes Missverhältnis der Rechte und Pflichten bewirkt.

Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter nicht für mittelbare Schäden und entgangenen Gewinn. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben zwingende Rechte unberührt.

Gewährleistung

Für entgeltliche digitale Leistungen gelten die zwingenden Gewährleistungsrechte. Vademe wird derzeit unentgeltlich angeboten. Bei unentgeltlichen Leistungen gelten die gesetzlichen Grenzen; freiwillige Zusicherungen bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Erklärung.

Produkthaftung (EU)

Zwingende Ansprüche nach dem EU-Produkthaftungsrecht (Richtlinie (EU) 2024/2853 und nationale Umsetzungen) bleiben unberührt, soweit dieses Recht anwendbar ist. Märkte day-1: Schweiz.

Versicherungsnachweis: keiner offengelegt.

B2B — Haftungsobergrenze

Nicht anwendbar (reiner B2C-Vertrag). Die B2B-Felder bleiben leer und ohne Wirkung.